Zuerst der Zombie Walk, ist ja klar.
Nach dem Frühstück direkt ins Einzelgespräch. Nachdem ich nun schon seit einer Woche das Bass-Spielen vor mir her schiebe, wurde ich "genötigt" zuerst die Kür und dann die Pflicht anzugehen. Also Bass gestimmt und "Für Elise" geübt. Die Pflicht danach war ein Willkommensschild für einen neuen Mitpatienten zu malen, für den ich als Pate in den ersten Tagen zuständig bin. Diese Umsortierung fühlte sich erstaunlich gut an. Manchmal ist es doch gut, den Nachtisch zuerst zu essen.
Die Thailänder sehen das übrigens ähnlich und ganz pragmatisch und haben sogar ein eigenes Wort dafür:
Die Thailänder sehen das übrigens ähnlich und ganz pragmatisch und haben sogar ein eigenes Wort dafür:
Sanuk heißt soviel wie 'Spaß haben'. Alles, was man tun kann, wird danach bewertet, ob es Spaß bringt. Was nicht sanuk ist, lässt man lieber bleiben, wann immer es geht. Manchmal muss man Dinge tun, die nicht sanuk machen - aber dann geht es um die Frage, wie man das Unvermeidliche mit etwas sanuk würzen und damit angenehmer machen kann.Bei der Achtasmkeitspraxis am Nachmittag ging es dann um Sein und Dasein. Passte perfekt zum Rest des Tages, da es sich darum drehte, wodurch man das eigne Sein und Dasein definiert beziehungsweise wodurch man glaubt, seine Daseinsberechtigung zu haben. Quintessenz: Durch unsere Anwesenheit haben wir schon eine Daseinsberechtigung! Durch nichts muss man sich diese "verdienen".
