Ich habe die Intensivwoche geschafft - oder sie mich?
Wie auch immer, es liegt hinter mir. Eine nicht nur intensive sondern vor allem emotionale Erfahrung.
Wir haben uns gegenseitig unsere Dämonen vorgeführt. Die meisten waren an die kurze Leine gelegt und manche trugen sogar einen Maulkorb. Die ganz starken Dämonen konnten sich zeitweilig losreißen, wurden aber schnell wieder eingefangen. Mit der Hilfe der Gruppe und der Therapeuten gelang dies sehr gut.
Eine Übung hatte zum Ziel sein Krafttier zu finden. Bei mir war keins da. Zumindest wurde bei mir keines vorstellig. Als wir es darauf dann in Ton "manifestieren" sollten, habe ich meins aus dem Inneren Ort genommen. Als wir dann die Bedeutung der einzelnen Krafttiere erfuhren, wurde mir klar, warum ich keins gesehen habe. Es war ja schon da und da meines scheinbar sehr praktisch veranlagt scheint, hat es sich wohl die zusätzliche Vorstellungsrunde einfach gespart.
Randbemerkung: Mein Krafttier ist nicht das Faultier! ☝😄
Weiter ins Detail möchte ich hier nicht gehen, da die Erfahrungen der Woche sehr persönlich sind und nicht nur mich sondern auch meine Mitpatienten betreffen.
Sie gehen aufrecht, haben Funken in den Augen
und ein Schmunzeln auf den Lippen.
Sie halten sich weder für heilig noch erleuchtet.
Sie sind durch ihre eigene Hölle gegangen,
haben ihre Schatten und Dämonen angeschaut,
angenommen und offenbart.
Sie sind keine Kinder mehr,
wissen wohl was ihnen angetan worden ist,
haben ihre Scham und ihre Rage explodieren lassen
und dann die Vergangenheit abgelegt,
die Nabelschnur abgeschnitten und
die Verzeihung ausgesprochen.
Weil sie nichts mehr verbergen wollen,
sind sie klar und offen.
Weil sie nicht mehr verdrängen müssen,
sind sie voller Energie, Neugierde und Begeisterung.
Das Feuer brennt in ihrem Bauch!
Die Leute meines Stammes kennen
den wilden Mann und die wilde Frau in sich
und haben keine Angst davor.
Sie halten nichts für gegeben und selbstverständlich,
prüfen nach, machen ihre eigene Erfahrungen und
folgen ihrer eigenen Intuition.
Männer und Frauen meines Stammes
begegnen sich auf der gleichen Ebene,
achten und schätzen ihr „Anders“-Sein,
konfrontieren sich ohne Bosheit und lieben ohne Rückhalt.
Leute meines Stammes gehen oft nach innen,
um sich zu sammeln,
Kontakt mit den eigenen Wurzeln auf zu nehmen,
sich wieder finden,
falls sie sich durch den Rausch das Lebens verloren haben.
Und dann kehren sie gerne zu ihrem Stamm zurück,
denn sie mögen teilen und mitteilen,
geben und nehmen, schenken und beschenkt werden.
Sie leben Wärme, Geborgenheit und Intimität.
Getrennt fühlen sie sich nicht verloren wie kleine Kinder und
können gut damit umgehen.
Sie leiden aber an Isolation und sehnen sich nach ihren Seelenbrüdern und -schwestern.
Die Zeit unserer Begegnung ist gekommen.
Wie auch immer, es liegt hinter mir. Eine nicht nur intensive sondern vor allem emotionale Erfahrung.
Wir haben uns gegenseitig unsere Dämonen vorgeführt. Die meisten waren an die kurze Leine gelegt und manche trugen sogar einen Maulkorb. Die ganz starken Dämonen konnten sich zeitweilig losreißen, wurden aber schnell wieder eingefangen. Mit der Hilfe der Gruppe und der Therapeuten gelang dies sehr gut.
Eine Übung hatte zum Ziel sein Krafttier zu finden. Bei mir war keins da. Zumindest wurde bei mir keines vorstellig. Als wir es darauf dann in Ton "manifestieren" sollten, habe ich meins aus dem Inneren Ort genommen. Als wir dann die Bedeutung der einzelnen Krafttiere erfuhren, wurde mir klar, warum ich keins gesehen habe. Es war ja schon da und da meines scheinbar sehr praktisch veranlagt scheint, hat es sich wohl die zusätzliche Vorstellungsrunde einfach gespart.
Randbemerkung: Mein Krafttier ist nicht das Faultier! ☝😄
Weiter ins Detail möchte ich hier nicht gehen, da die Erfahrungen der Woche sehr persönlich sind und nicht nur mich sondern auch meine Mitpatienten betreffen.
Ich suche meinen Stamm
Die Leute meines Stammes sind leicht zu erkennen:Sie gehen aufrecht, haben Funken in den Augen
und ein Schmunzeln auf den Lippen.
Sie halten sich weder für heilig noch erleuchtet.
Sie sind durch ihre eigene Hölle gegangen,
haben ihre Schatten und Dämonen angeschaut,
angenommen und offenbart.
Sie sind keine Kinder mehr,
wissen wohl was ihnen angetan worden ist,
haben ihre Scham und ihre Rage explodieren lassen
und dann die Vergangenheit abgelegt,
die Nabelschnur abgeschnitten und
die Verzeihung ausgesprochen.
Weil sie nichts mehr verbergen wollen,
sind sie klar und offen.
Weil sie nicht mehr verdrängen müssen,
sind sie voller Energie, Neugierde und Begeisterung.
Das Feuer brennt in ihrem Bauch!
Die Leute meines Stammes kennen
den wilden Mann und die wilde Frau in sich
und haben keine Angst davor.
Sie halten nichts für gegeben und selbstverständlich,
prüfen nach, machen ihre eigene Erfahrungen und
folgen ihrer eigenen Intuition.
Männer und Frauen meines Stammes
begegnen sich auf der gleichen Ebene,
achten und schätzen ihr „Anders“-Sein,
konfrontieren sich ohne Bosheit und lieben ohne Rückhalt.
Leute meines Stammes gehen oft nach innen,
um sich zu sammeln,
Kontakt mit den eigenen Wurzeln auf zu nehmen,
sich wieder finden,
falls sie sich durch den Rausch das Lebens verloren haben.
Und dann kehren sie gerne zu ihrem Stamm zurück,
denn sie mögen teilen und mitteilen,
geben und nehmen, schenken und beschenkt werden.
Sie leben Wärme, Geborgenheit und Intimität.
Getrennt fühlen sie sich nicht verloren wie kleine Kinder und
können gut damit umgehen.
Sie leiden aber an Isolation und sehnen sich nach ihren Seelenbrüdern und -schwestern.
Die Zeit unserer Begegnung ist gekommen.
