Nach einer eher unruhigen Nacht halbwegs aus dem Bett gequält. Frühstück, Abwasch, letzte Sachen einpacken, nochmal alles kontrollieren, ob ich nicht doch was vergessen habe...
Die Nervosität steigt.
Die Nervosität steigt.
Kurz nach neun auf dem Weg zur Klinik. Ist zum Glück nur eine knappe Stunde Fahrt. Flaues Gefühl im Magen aber ansonsten neutral.
Beim Schleppen des Koffers und der Tasche über die Treppen beim Umsteigen merke ich, wie ich konditionell ganz schön aus der Form bin. Das viele Rumsitzen und Nichtstun rächen sich. Das muss sich ändern. Laufschuhe sind eingepackt und warten auf den Einsatz.
Die Aufnahme in der Klinik war freundlich und ging zügig. Ich musste aber noch auf die Freigabe von meinem Zimmer warten.
Bei der Gelegenheit habe ich ein paar der anderen Patienten kennengelernt. Ich wurde freundlich empfangen und die Anspannung des Morgens legte sich.
Zimmer war dann schneller frei als erwartet und ich wurde positiv überrascht. Nicht nur von der charmanten Willkommensnachricht der anderen Patienten an meiner Tür sondern auch vom Zimmer selbst. Sehr wohnliches Einzelzimmer. Zwar nüchtern funktional eingerichtet, aber trotzdem mit Flair.
Der Knüller ist aber mein neuer Mitbewohner:
Beim Mittagessen konnte ich weitere meiner Mitpatienten kennenlernen, aber die Namen sitzen noch nicht.
Am Nachmittag hatte ich dann ein erstes Gespräch mit meiner Therapeutin. Dann war ich etwas spazieren und es folgte ein Willkommenskaffeetrinken. Ich habe mich dann bis zum Abendessen festgequatscht. Es gab dann noch eine Führung durchs Haus, wo mir die wichtigsten Räume gezeigt wurden.
Ich bin jetzt nach diesem Tag doch ganz schön geschafft und werde mal versuchen heute früher als sonst schlafen zu gehen. Immerhin muss ich morgen dreiviertel sieben zur Blutabnahme...
